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Klettern und Trekking in Armenien

„Blumen, die auf den Gipfeln der Berge blühen, würden ihren Platz niemals mit dem einer Gartenrose tauschen.“ Diesem alten armenischen Sprichwort zufolge muss man sich die armenische Landschaft unbedingt einmal von oben anschauen. Nur so entwickelt sich das eindrucksvolle, prächtige Panorama mit den wechselnden Lichtstimmungen, für das Armenien so bekannt ist.

Neben den auch für Extremalpinisten interessanten, fast vertikalen Kletterwänden des Kleinen Kaukasus im Norden sind auch die Geghama-Berge östlich von Jerewan, die Aragaz-(oder auch Aragats)-Massivs im Westen und der Kushtup nahe der iranischen Grenze für Kletterer eine Herausforderung. Anspruchsvolle Klettertouren bieten u.a. lokale Reiseveranstalter in ihren Katalogen an. In den umliegenden Dörfern finden sich aber auch immer erfahrene Bergführer, sodass auch Bergwanderer voll auf ihre Kosten kommen können.

Neben dem fast obligaten, eintägigen Aufstieg zum über 4.000 Meter hohen Aragaz mit dem Blick auf den benachbarten Ararat lohnt insbesondere der zweigipflige Mount Kushtup (3.214 Meter). Er lässt sich ebenfalls innerhalb eines Tages gut bezwingen, der Aufstieg dauert etwa 4 bis 5 Stunden. Die Bergkapelle auf 2.700m ist im Sommer umgeben von einem Meer aus Blumen und Gebirgskräutern. Gleich in der Nähe befindet sich ein Sommerlager der Hirten, sodass man dort auch erfrischende Milch und kristallklares Wasser bekommt. Auf dem Gipfel schließlich befreit man die Seele traditionsgemäß mit einem Schrei, so laut es nur geht.

Trekking in Armenien

Trekking in Armenien ©iStockphoto/lzf

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